Kategorie: Wächter- & Opfergeister

In früheren Zeiten war das Opfer ein bekanntes Prozedere. Wichtige Umbruchszeiten im Jahr, die Geburt von Kindern, Erntedankfeste, Lebenskrisen und andere besondere Anlässe waren Momente, zu denen man – als Dank für Erhaltenes oder als Bitte um Gewünschtes – Gaben für das Kleine Volk, die Geister der Verstorbenen, Götter oder andere übernatürliche Wesen darbrachte.

Viele der alten Feste und Riten haben sich bis heute erhalten. Nur das Opfer selbst ist in den Hintergrund gerückt. Tier- und Menschenopfer verbieten sich aus unserer Zeit heraus ohnehin. Auch die Gabe von Nahrung und Genussmitteln wie Tabak oder Kaffee hat mit der abgeschlossenen Globalisierung viel von ihrem einstigen Entbehrungscharakter verloren.

Denn wenn der Wert dessen, was man opfert, nicht mehr spürbar ist, wird auch das Opfer selbst entwertet.

Um dieser offenen Frage zu begegnen und den alten Brauch wieder nahbarer und gangbarer zu machen, haben wir den Opfergeist konzipiert. Deutlich größer und massiver als unsere Weidengeister ist er eigentlich zu schön, zu kostbar und zu aufwendig von Hand gefertigt, um ihn dem Feuer zu übergeben – und genau darin liegt seine Bestimmung als ideales Brandopfer.

Ob zu Sonnenwendfeiern, Familienfesten oder Jubiläen: Der Opfergeist verwandelt den Verbrennungsprozess in ein eindrucksvolles Erlebnis für Groß und Klein.